Power Button deaktivieren

Falls man zu Hause einen Server oder PC stehen hat, kann es immer mal passieren, dass man gegen den PowerButton stößt und der PC/Server herunterfährt. Um dies zu verhindern, kann man unter Linux einfach das entsprechende Event deaktvieren. Dafür müsst ihr einfach in der Datei /etc/acpi/powerbtn-acpi-support.sh die Zeile mit

/sbin/shutdown -h -P now “Power button pressed”

auskommentieren. (# davor schreiben)

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MySQL Passwort zurücksetzen

Sofern ihr Root-Rechte auf der Maschine habt, auf der auch der MySQL Server läuft, kann ich euch einen einfachen Weg zeigen, das Root-Passwort zurückzusetzen (nachdem ich vor einiger Zeit bereits zeigte, wie man das Passwort normalerweise ändern kann), falls ihr es vergessen habt.

Zuerst wird mit

/etc/init.d/mysql stop

Der MySQL Server angehalten und anschließend wieder mittels

mysqld_safe –skip-networking –skip-grant-tables

mit deaktivierter Netzwerkverbindung und Rechtekontrolle gestartet. Jetzt öffnet ihr eine neue Shell und meldet euch mit folgendem Befehl als Root-Benutzer am MySQL Server an

mysql –user=root mysql

Nun können wir das Passwort mit

update user set Password=PASSWORD(NeuesPasswort) where user=’root’;

neu setzen. Abschließend werden die Benutzertabellen mit

flush privileges;

neu geladen und wir können MySQL mit einem einfachen

exit;

wieder verlassen. Nachdem in der anderen Shell der MySQL Server wieder beendet wurde, starten wir ihn regulär mit

/etc/init.d/mysql start

und das neue Passwort sollte funktionieren.

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Mosh – the mobile shell

Wenn man bei einer schlechten Internetverbindung mit SSH arbeitet, kennt man es, dass getippte Zeichen nicht sofort angezeigt werden oder das die Verbindung gleich ganz abbricht. Dies kann vorkommen, wenn man unterwegs über das Handynetz arbeitet oder WLAN-Netze wechselt. Abhilft schafft hier das Tool mosh. mosh bietet:

  • Bei einem Wechsel des Netzes (WLAN, 3G, ..) wird die Verbindung gehalten, bis wieder eine Internetverbindung besteht. Es kann direkt weitergearbeitet werden.
  • Die Verbindung wird auch gehalten, wenn man seinen Laptop/PC in den Ruhezustand versetzt.
  • local-echo: SSH zeigt getippte Zeichen erst, wenn der Server diese bestätigt. Bei einem Lag kann es also vorkommen, dass man Zeichen öfter drückt, da dieses nicht sofort sieht. mosh zeigt alle Zeichen sofort an und macht mittels Unterstrich sichtbar, ob diese bereits vom Server bestätigt sind oder nicht.
  • mosh unterstützt voll UTF-8

Eine Anleitung zur Installation findet ihr hier

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Raid 1 unter Linux

Ein Software Raid lässt sich unter Linux ganz einfach mit dem Programm mdadm einrichten. Dafür braucht man nur mindestens zwei Partitionen die gespiegelt werden sollen. Anschließend einfach folgende Befehle ausführen.

mdadm –create /dev/md0 –level=1 –raid-devices=2 /dev/sda1 /dev/sdb1

Dadurch wird aus den Partitionen sda1 und sdb1 die Raid-Partition /dev/md0 erstellt. Dieses braucht jetzt noch ein Dateisystem:

mkfs.ext3 /dev/md0

Den Status der Spiegelung kann man sich mit

cat /proc/mdstat

anssehen.
Unsere Raid-Partition tragen wir dann noch in die /etc/fstab ein:

/dev/md0 /home ext3 auto,users,noexec 0 0

abschließend erstellen wir noch die Config-Datei für mdadm:

cd /etc/mdadm
echo ‘DEVICE /dev/hd*[0-9] /dev/sd*[0-9]‘ > mdadm.conf
mdadm –detail –scan >> mdadm.conf

Fehlerhafte Partition ersetzen:
Per

cat /proc/mdstat

schauen welche Partition fehlerhaft ist und diese durch eine neue Ersetzen:

mdadm -r /dev/md0 /dev/sda1
mdadm -a /dev/md0 /dev/sdc1

In diesem Beispiel wird sda1 durch sdc1 ersetzt.

Daten zugänglich machen
Hat man eine Raid1 Platte aus einem anderem System und will auf die Daten zugreifen legt man zuerst ein neues Gerät an und hängt dann die Raid-Partition als Einzelpartition ein:

mknod /dev/md1 b 9 7
mdadm –assemble –force /dev/md1 /dev/sdd5
mount /dev/md1 /media/tmp

Die Daten stehen dann unter /media/tmp zur Verfügung

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Wie wird Linux entwickelt?

Dieses Filmchen zeigt sehr schön aufbereitet, wie Linux entwickelt wurde und wird!

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Screenshot Einstellungen anpassen unter OSX Lion

Wenn man unter Mac OS X Lion Screenshots erstellen will, hat man verschiedene Möglichkeiten. Entweder man nutzt das Dienstprogramm “Bildschirmfoto”, was man über eine GUI bedienen kann, oder man nutzt Tastenkombinationen.

Mit folgenden Kombinationen kann man unter OS X Screenshots erstellen:

CMD + Shift + 3  - Kompletter Bildschirm wird als Datei gespeichert

CMD + Shift + 4  - Ein ausgewählter Bereich wird als Datei gespeichert

Standardmäßig werden so erstellte Screenshots auf dem Desktop abgespeichert und auch das Dateiformat ist fest vorgegeben. Diese Einstellungen kann man jedoch ziemlich einfach ändern.

Folgender Befehl (im Terminal ausgeführt) ändert das Standardformat in .PNG

defaults write com.apple.ScreenCapture type PNG

Alternativ zu PNG kann man aber auch andere Formate nutzen: PDF, TIFF, JPEG, GIF, BMP, PSD und TGA.

Folgender Befehl (ebenfalls im Terminal ausgeführt) ändern den Speicherort

defaults write com.apple.Screencapture location /Users/BeispielNutzer/Pictures/

Beide Befehle werden erst wirksam, wenn man sich neu anmeldet oder seinen Mac neu startet und betreffen die Datei

“/Users/BeispielNutzer/Library/Preferences/com.apple.screencapture.plist”

Falls diese Befehle keine Wirkung zeigen, oder man einfach keine Lust auf solch eine Bastelarbeit hat, kann man diese Einstellungen auch mit dem kostenlosen TinkerTool vornehmen.

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Ubuntu 11.10 Clickpad/Touchpad

Wenn man Ubuntu 11.10 auf einem Laptop installiert hat und dieser ein Clickpad bzw. Touchpad besitzt, kann es passieren das Ubuntu dieses Modell noch nicht voll unterstützt. Mein Problem war es, das die rechte Maustaste nicht funktionierte. Nach längerem Suchen bin ich dann auf einen entsprechenden Bug-Report gestoßen und auf einen Patch mit dem man zumindest die rechte Maustaste wieder benutzen kann.

sudo add-apt-repository ppa:sergio91pt/synaptics+clickpads
sudo apt-get update
sudo apt-get install xserver-xorg-input-synaptics

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Linux: mv (move) mit Progressbar

Oder auch Dateien verschieben mit Fortschrittsbalken. Wenn man gerne eine Progressbar bzw. den Fortschitt beim kopieren/verschieben sehen möchte, kann man dies am Besten mit dem Programm rsync realisieren. Einfach die beiden Aliase in der ~/.bashrc oder falls vorhanden in der ~/.bash_aliases ergänzen.

alias rcopy=”rsync –partial –progress –append -r -h ”
alias rmove=”rsync –partial –progress –append -r -h –remove-sent-files”

Nutzen kann man die Befehle dann per:

rcopy <QUELLE> <ZIEL>
rmove <QUELLE> <ZIEL>

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Associated Posts Alternative

Ich habe in der Vergangenheit für die Aufgabe, verschiedene Artikel auf einer statischen WordPress-Seite auszulagern, immer das WordPress Plugin von Dennis Hoppe mit dem Namen “Post-Page Associator” genutzt, aber, nachdem der Autor erst beschloss im Administrationsbereich sehr offensiv um Spenden zu bitten und anschließend die freie Version des Plugins einstellte (nee, dafür gibt’s leider nicht mal ein Backlink), mangelte es mir an einer Alternative. Heute fand ich  ”List Category Posts” von Fernando Briano. Macht genau das, was ich benötigte und lässt sich hier auf Nerdaholic in der C-Ecke von Martin bewundern oder auch auf der Webserver-Seite. Das Plugin ist natürlich nicht so umfangreich wie “Associated Posts (Pro)”, aber erfüllt unsere Anforderungen.

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LaTeX: File `floatflt.sty’ not found

Wer in LaTeX die Floating Umgebung nutzen will, wird unter Ubuntu auf ein Problem stoßen. Die benötigte Datei floatflt.sty ist nicht mehr vorhanden. Um diese nachzuinstallieren sind ein paar Schritte erforderlich:

sudo mkdir -p /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt
cd /usr/share/texmf-texlive/tex/latex/floatflt
sudo wget http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/floatflt/floatflt.ins
sudo wget http://mirror.ctan.org/macros/latex/contrib/floatflt/floatflt.dtx
sudo latex floatflt.ins
sudo texhash /usr/share/texmf-texlive

Anschließend kann man das Packet wie gewohnt mit \usepackage{floatflt} einbinden und benutzen.

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